AIDA Cruises

2003-2006

Das AIDA Entertainment Programm zeichnet sich dadurch aus, dass die Schiffe für den Besucher Flow, den das Entertainmentprogramm gemeinsam mit dem kulinarischen Angebot hervorruft, gebaut sind. Das bedeutet, dass bereits beim Bau das System des Programmes feststeht und afu dieser Basis die Leitsysteme und Locations inklusive Bühnen etc. gebaut werden . Man untersucht und lenkt sehr genau, wo sich die Passagiere aufhalten werden, wenn sie vom Landgang zurückkommen, wo sie sich vor dem Abendessen aufhalten sollen, und wo danach. Ob sie auf ihrem Weg nach der Show in der AIDA Bar einen Drink nehmen oder in die zweite Location die vor Mitternacht bespielt wird, in die Jazz Bar gehen und ob sie danach in der Diskothek zu finden sind oder lieber eine lauschige Vollmondnacht bei einem Drink genießen. Karola Sakotnik hat in ihren drei Jahren bei SeeLive Tivoli, der Entertainment Firma von AIDAcruises, drei Schiffe unter künstlerischen Leitung von Corny Littman (der damals gerade die Präsidentschaft vom Fußballclub St Pauli übernommen hatte) als Programmchefin in Dienst gestellt, einen Neubau, einen Umbau und eine komplette Neukonstruktion, die als AIDAdiva 2006 getauft wurde.

Durch die vielfältigen Engagements von Herrn Littman war der inhaltliche Gestaltungsraum sehr groß. Das typische Programm bestand zu dieser Zeit aus einem Ensemble im Theater für das Bühnenprogramm (16 Shows, die ein unterschiedliches Programm für 14 Tage garantieren; inklusive Theater Manager und Musikalischer Leiter), einem Gästebetreuungsprogramm (inklusive Motto Partys und Spiele Nachmittagen; ein 5 köpfiges Eventteam, das moderiert und organisiert) dem Live Musik Programm ( 2 Bands – einmal Top 40 , einmal Jazz Trio), und dem Infotainment Programm ( tägliche Live Fernsehsendung und eine 8 seitige Tageszeitung, ein Videostudio, das maßgeschneiderte Reisefilme zum Verkauf anbietet und das Filmprogramm technisch betreut). Die Schwierigkeit hier lag vor allem darin, geeignete Stoffe für die exklusiv für das Schiff produzierten Shows zu finden. Trotz der Systemproduktion sollte es in Bezug auf Inhalte interessant und frisch bleiben und vor allem die Individuen, sprich die Künstler und die Gäste gleichermaßen zufrieden stellen. Das gelang vor allem durch sehr persönlich gehaltene Kontakte, offene Kommunikation und vertrauensvollen Umgang unter Miteinbeziehung aller Meinungen. Und offener Kommunikation, wenn Vorschläge nicht berücksichtigt werden konnten. Das AIDA Entertainment gilt zurzeit als herausragendstes „state of the art“ Beispiel im Bereich der Unterhaltung auf Schiffen und wurde von Karola Sakotnik in ihrer Zeit bei der Entertainment Firma von AIDA Cruises Seelive Tivoli maßgeblich weiter entwickelt.