KUKURUZ, WOAZ, MAIS – DAS SÜDOSTSTEIRISCHE WUNDER

Über das Vulkanland und seine Besonderheiten

kukuruz

Ein Wunder – das klingt übertrieben! Unser Zuhause kennen wird doch – es liegt  ja schließlich vor unserer Nase.

Hand aufs Herz: kennen Sie Polenta Magenta? Oder wissen Sie wie unterschiedlich unsere Mineralwässer schmecken?

Wir erzählen besondere Geschichten über eine besondere Region Österreichs, dem Land der Hexen und Vulkane. Wir erzählen von der verlorenen Untersteiermark.

Wir  beschreiben Rezepte und kulinarische Schmankerln die es nur hier gibt. Wir verkosten so manches gemeinsam mit Ihnen.butterbrot

Wir spielen Lieder aus dem legendären steirischen Liederbuch, brasilianisch jazzig interpretiert und zwischendurch: alle singen gemeinsam.

 

Begonnen hat alles

mit dem Duo Styrian Songbook, das Lieder aus dem steirischen Liederbuch neu arrangiert und aufgenommen hat – mit brasilianischen Rhythmen unterlegt, mit traditionellen Instrumenten gespielt. Styrian Songbook sieht sich als musikalische Plattform, die sich nicht am Great American Song Book orientiert, sondern sich augenzwinkernd einigen Kleinoden der alpinen Volksmusik widmet. Rhythmen der brasilianischen Musik (bembe, partido alto, baião etc.) geben dem Steirischen groovige Leichtigkeit.

Eines Abends beim Blödeln

entstand dann dazu das Erzählen der Geschichten im Dialekt. Karola Sakotnik, eine gebürtige Grazerin, die in der Südoststeiermark aufgewachsen ist, war grade frisch aus Hamburg zurück nach Österreich gekommen. Sie saß mit ihren Freunden, den Musikern von Styrian Songbook, und erzählte verschiedene Ereignisse in Hamburg, allerdings aus der Sicht einer Südoststeirerin und in der dort oben unverständlichen Sprache, dem südoststerischen Dialekt. Es war das steirische Bellen, das plötzlich beinahe poetisch wurde. Ein Klang, über die man sich auch hier gern lustig macht, ein bissl übertrieben, vor allem bemühen sich ja alle „schön“ zu sprechen, sobald es um wichtiges geht. Kaum würde sie jemand „Gebildeter“ im Alltag verwenden… jedenfalls kugelten sich alle vor Lachen. Inspiriert von der Komik der Sprache und den Reaktionen begann Karola Sakotnik zu recherchieren und ist noch immer ziemlich erstaunt wie viel Ursprüngliches und Interessantes sich hier vor unserer Nase finden ließ, vor allem wenn man es mit Leichtigkeit und Humor betrachtet.

Die Künstler

  • Karola Sakotnik – Erzählungen, Kulinarisches und Gesang – hat in der Schweiz an der renommierten Scuola Teatro Dimitri studiert und war 15 Jahre lang als Künstlerin vorrangig auf der Bühne tätig (u.a. Solistin am Next Liberty und der Grazer Oper, Bereich Musical) Parallel entdeckte sie künstlerische Räume außerhalb des Theaters für ROTE NASEN International. Sie entwickelte als Program Development und Artistic Director das aktuell erfolgreichste ROTE NASEN Projekt Emergency Smile. Nach einem MBA in International Cultural Management machte sie als künstlerische Leitung in der Kreuzfahrtindustrie Karriere. Seit 2009 zurück in Österreich, dem Land in dem sie leben möchte, ist sie neben ihrer Bühnentätigkeit Kulturentwicklerin und Wirtschaftscoach.
  • Reinhard Grube – Flöte, Klarinette und Saxophon – stammt aus Frankfurt am Main. Anfang der 1980er Jahre begann er in Graz an der Muskuniversität Saxophon zu studieren, bei Carl Drewo und Karlhinz Miklin ( Jazz) und Prof Straub ( Klassik). „Seine“ Hauptband Broadlahn gilt als Erfinder der „Neuen Volxmusik“ und  erhielt dafür zahlreiche internationale Ehrungen ( u.a. den Preis der deutschen Schallplattenkritik & den deutschen Kleinkunstpreis)
  • Stefan Oser – Gitarre – lebte nach seinem Gitarrenstudium in Graz sechs Jahre in Mexiko. Die Ausienandersetzung mit lateinamerikanischen Rhythmen setzte sich nach seiner Rückkehr nach Österreich 2003 in verschiedenen Projekten, hauptsächlich brasilianischen Kolorits, fort. Seine Arbeit als Gitarrenlehrer wird dabei von regelmäßigen musikalischen Wallfahrten nach Rio de Janeiro unterbrochen.

Die Philosophie

Alles fließt…
„brasilianischer Kammerjazz unter Verwendung alpenländischer Motivik“
könnte man sagen.

Muss man aber nicht.

Kammerjazz? Gibt´s nicht; brasilianischen schon gar nicht.

Jazzharmonik und alpine Landler? Klingt nicht.

Steirischer Jodler als Samba? Die Alpen in Brasilien. Blödsinn.

Der Amazonas fließt auch nicht am Dachstein vorbei.

Der kleine Prinz war am Mond. Nicht wirklich. Eben.

Wie sagte einst ein „heller“ Geist: „die wahren Abenteuer ….“
Wir wissen: wenn wir sie aus dem Kopf befreien, können wir andere mit auf die Reise
nehmen.

Also fließt der Amazonas doch durch die Alpen.

Technisches

Dauer:

  • 2×45 min (oder kürzer)

Bühne:

  • 3×4 m (2x3m mindestens)

Tonanlage:

  • 12 Kanal Mischpult (mind 6 Kanal Mischpult nach Absprache)

Licht:

  • 3 einfache Stimmungs-Lichtwechsel;
  • 1) Weiss, ganze Bühne
  • 2) gedimmtes Licht (geheimnisvoll),
  • 3) Saallicht und Bühne hell (Wasserverkostung)

ideale Location:

  • Kleintheater
  • oder Gasthaus, mit einem Saal, in dem Fall benötigen wir in Bühnengröße ein wenig erhöhte Podeste, von denen aus man leicht ins Publikum gehen kann

 

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