INFORMELLE BILDUNG

Informelle Bildung

Methoden der darstellenden Künste für Ressourcen &  Life Skills Training

Growing enthusiasm for education that helps children and people develop psychosocial competencies in addition to literacy and numeracy skills is well documented. Though recognized by different names – “life skills education”, “social and emotional learning”, or skills-based health education” – the central notion is the same: education that helps young people develop critical thinking and problem solving skills, that builds their sense of personal worth and agency, and teaches them to interact with others constructively and effectively, has transformative potential. Whether as individuals or nations, in both the developed and developing world, our success as human beings and as democratic societies depends on how well we are able to manage challenges and risks, maximize opportunities, and solve problems in cooperative, non-violent ways.  Life skills are defined as a group of cognitive, personal and inter-personal skills that enhance such abilities.

Quelle UNICEF: the big picture

Die WHO definiert life skills als „Fähigkeiten […], die einen angemessenen Umgang sowohl mit unseren Mitmenschen als auch mit Problemen und Stresssituationen im alltäglichen Leben ermöglichen“ (WHO 1994)

Durch die verstärkte Arbeit mit traumatisierten Menschen in Krisen, besonders durch das erfolgreiche Design von entsprechenden Programmen, hat sich auch meine Arbeit in der Wirtschaft verstärkt dem Aspekt der Life Skills (dt: Lebenskompetenzen) für unsere Gesellschaft zugewandt. Life Skills zu haben bedeutet, den eigenen Erfolg an der Fähigkeit zu messen, wie sehr man Herausforderungen und Risiken umsichtig begegnet, mögliche Chancen erkennt und nutzt sowie Probleme gewaltfrei, kooperativ und konstruktiv lösen kann. In der Regel erhält man sich damit auch in schwierigen Zeiten die persönliche Handlungsfähigkeit. Diese Fähigkeit entsteht durch das Zusammenwirken eines Konglomerats kognitiver, persönlicher und inter-personeller Kompetenzen, die man trainieren kann.  Dabei kommt der Kunst im allgemeinen, den Methoden der darstellenden Künste im speziellen, ein besonderer Stellenwert zu.

Das Massenphänomen BurnOut ist in seiner Auswirkung auf das Individuum in gewisser Weise durchaus mit Belastungsstörungen nach Krieg und Flucht vergleichbar.  Um zwei Aspekte zu nennen: körperliche und emotionale Überlastung, Perspektivenlosigkeit und Ohnmacht, die sich einstellt wenn man den Eindruck hat, die eigene Lebenssituation nicht steuern zu können, sind besonders schwerwiegend in ihrer Auswirkung.

Die Behandlung ist ebenso vergleichbar: man legt einen Fokus auf die aktive Erarbeitung von Life Skills – Selbstmanagement, Empowerment, sowie Erkennen und Aktivierung der persönlichen Ressourcen.

Die darstellenden Künste trainieren seit Jahrhunderten Fertigkeiten, die auf der Bühne benötigt werden und einige Punkte der Liste der Life Skills abdecken:

  • Körperbewußtsein
  • Stimme und Atem
  • das Wissen um die Wirkung nach Außen
  • Zusammenhänge zwischen innerer und äußerer Haltung
  • Authentizität
  • Rollenverständnis
  • Empowerment durch echte Begegnung und kreatives Schaffen

Mein Aufruf daher: Life Skills dürfen nicht erst in der Krise geschult werden, sie sollten unbedingt rasch auf allen Ebenen unserer Bildung Fuß fassen und im Rahmen unseres produktiven Lebens durch entsprechende Schulung von Mitarbeitern . Menschen die ihre Life Skills leben und selbst managen können, sind hochgradig motiviert, haben eine große Resilienzfähigkeit und zeichnen sich durch eine gesteigerte Produktivität aus.

  • Einzelcoaching: Speaker Coaching, Präsentation und Charisma
  • Seminare: Kommunikation, Körperarbeit, Authentizität, Storytelling
  • Kooperation mit Die Klause – das Gesundheitsgut: Ressourcen und Innovatives Leadership Training
  • Life Skills Programme für Flüchtlinge und soziale Randgruppen